ACHTUNG!!! Kerwa 2014

Aside

ACHTUNG!!! Kerwa 2014

Die Angelfreunde vom Fischverein, laden Euch herzlich zum Kerwa Essen ein.

Am Kerwasunntoch da geht s wieder los, ab 14:00 Uhr es wird sicher famos.

Im Weizenhüttla, sind wir bereit und auch sehr schnell, Es gibt Lachssemmeln, Steak, Bratwurst und Makrelen, da könnt Ihr dann in Ruhe wählen.

Jetzt denkt mal ganz in Ruhe nach da drüber und kummt am Kerwasuntoch zu uns rüber.

Die Angelfreunde Bibartgrund e.V. freuen sich auf Euer Kommen…

Feb 09

Fisch des Jahres 2014 – Der Stör

 

Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) hat in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) den Stör zum Fisch des Jahres 2014 gewählt.

 

Zwei Störarten waren bis in den Anfang des letzten Jahrhunderts in unseren Flüssen heimisch: der Europäische Stör (Acipenser sturio) in Elbe und Rhein und der Atlantische Stör (Acipenser oxyrhinchus) in der Oder. Inzwischen gelten beide Arten als ausgestorben. Der Verlust von Laichplätzen durch die Veränderungen der Gewässerstruktur, Aufstiegshindernisse durch Gewässerverbauungen sowie Verschmutzung und Überfischung sind Hauptursachen für das Verschwinden des Störs.

 

Der Stör ist ein Wanderfisch, der im Meer lebt, aber zum Laichen wie Lachs und Meerforelle in die Flussläufe aufsteigt.  Ohne vom Meer in die Flüsse zu wandern, können Störe keine sich selbst reproduzierenden Bestände aufbauen. Der Deutsche Angelfischerverband hat den Stör als Fisch des Jahres gewählt, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Verbau unserer Fließgewässer durch Wehre und Wasserkraftanlagen die Wiederansiedlung von wandernden heimischen Fischarten verhindert. Bei der anstehenden Novelle des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) muss der Fischartenschutz mehr Beachtung finden als bisher: Kein weiterer Verbau unserer Flüsse und Bäche, Investitionen in Fischtreppen und Umgehungsläufe, um den Fischen das Wandern zu ermöglichen.

 

Der Europäische Stör (A. sturio) war mit einer Maximallänge von über 5 Metern einst unsere größte heimische Fischart. Während des letzten Jahrhunderts sind seine Bestände drastisch zurückgegangen. In Deutschland gilt er als verschollen oder gar ausgestorben. Der Verlust von Laichplätzen durch die Veränderungen der Gewässerstruktur, Aufstiegshindernisse durch Gewässerverbauungen sowie Verschmutzung und Überfischung sind Hauptursachen für das Verschwinden des Störs.

 

Mit einem stammesgeschichtlichen Alter von 250 Millionen Jahren sind Störe älter als die Dinosaurier und zählen zu den urtümlichsten Wirbeltieren auf unserem Planeten. Seine lange Schnauze, die 5 Reihen von Knochenplatten auf seinem Körper, die weit nach hinten gerückte Rückenflosse und seine haifischähnliche, asymmetrische Schwanzflosse verleihen dem Stör ein einzigartiges Erscheinungsbild. Seine Nahrung, die hauptsächlich aus Würmern, Weichtieren, Krebsen und kleinen Fischen besteht, sucht er am Gewässergrund. Vier lange Barteln helfen dabei, Essbares mit dem vorstülpbaren Maul aufzunehmen.

 

Der Europäische Stör ist ein Wanderfisch, der den größten Teil seines Lebens im Meer oder im Brackwasser verbringt.  Zum Laichen steigt er, wie beispielsweise der Lachs, die Flüsse auf (anadrome Wanderung). Die Eiablage erfolgt im Frühsommer in der Strömung auf Kiesgrund. Die erwachsenen Tiere wandern danach wieder ins Meer oder Brackwasser zurück. Die Jungtiere bleiben im ersten Lebensjahr im Süßwasser und ziehen dabei langsam flussabwärts. Nach zum Teil langen Wanderungen im Meer werden die Männchen mit 9-13 Jahren, die Weibchen mit 11-18 Jahren geschlechtsreif.

Das Verbreitungsgebiet des Störs reichte von der Ostatlantikküste über Nordskandinavien bis Marokko, es gab ihn im Mittelmeer und im Schwarzen Meer. Seine Laichwanderung führte ihn in Rhein und Elbe jeweils bis in die Oberläufe. Noch in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde ein Stör in der Vechte, ein Nebenfluss der Ems, gefangen. Heute kommt der Europäische Stör nur noch selten im Nordostatlantik vor, von wo aus er in die Gironde in Frankreich zum Laichen aufsteigt. Das Gironde-Garonne-Dordogne Flusssystem stellt somit sein letztes Fortpflanzungsgebiet in Europa dar.

 

Forscher, Behörden, Angler und Artenschützer arbeiten seit Gründung der Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V. 1994 gemeinsam daran, in deutschen Gewässern wieder sich selbst reproduzierende Bestände zu etablieren. Ursprünglich sollten dazu Störe aus dem Bestand der südfranzösischen Gironde in der Oder ausgesetzt werden. Begleitende genetische Untersuchungen von Museumsexemplaren, die aus der Ostsee stammten, wiesen darauf hin, dass es sich bei diesen Exemplaren um einen amerikanischen Verwandten, den Atlantischen Stör (A.  oxyrinchus), handelte. Er wanderte vor ungefähr 1200 Jahren über den Atlantik in die Ostsee und ihre Zuflüsse ein und wurde bei uns heimisch.

 

Zum Erhalt und der Wiedereinbürgerung sind vielfach mit Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz seit 1996 eine Reihe von Vorhaben realisiert worden, die die Wiedereinbürgerung der beiden Arten in Nord- und Ostsee zum Gegenstand hatten. Die Arbeiten wurden durch die Gesellschaft zur Rettung des Störs koordiniert und  wissenschaftlich vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin (IGB) und der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern begleitet. Das Vorhaben wurde 2013 als Beispielsprojekt der UN-Dekade der Biodiversität ausgezeichnet. Im Nordseeeinzugsgebiet wird mit dem Europäischen Stör (A. sturio) besetzt, im Ostseeeinzugsgebiet mit dem Atlantischen Stör (A. oxyrinchus).

 

Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) unterstützt die Versuche, die unternommen werden, um den Stör als natürlichen und angestammten Bewohner unserer heimischen Gewässer zu retten. Schließlich wäre es mehr als schade, wenn er in Zukunft als ausgestorbene Art nur noch in unserer Erinnerung oder als seltenes Museumsstück existent wäre. Zudem ist der Stör durch die Vielzahl der genutzten Lebensräume und seine positive Verankerung in der Gesellschaft eine ideale Schirmart, um die Anforderungen der Flussfischarten für ein nachhaltiges Management auch zum Nutzen anderer, weniger charismatischer Arten, zu kommunizieren.

Berlin, den 7. November 2013
V.i.S.d.P.

Deutscher Angelfischerverband e.V.

Dr. Christel Happach-Kasan
– Präsidentin –

Quelle: http://www.fv-mfr.de/Fischereiverband_Mittelfranken/Fisch_des_Jahres.html
Foto: Philipp Freudenberg

Danke

Aside

ANGELFREUNDE BIBARTGRUND e.V.
Der Vorstand möchte sich bei allen bedanken, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung unseres Sommerfestes 2013 geholfen haben. Nicht zu vergessen, auch ein Danke an die vielen Kuchenspendern.

Gefreut haben wir uns auch, über die zahlreichen Besucher!
Wir freuen uns, Sie bei einem nächsten Sommerfest 2014 wieder begrüßen zu dürfen.

1ter Vorstand – Christian Teufel

 

Jun 06

Sommerfest

Die Angelfreunde vom Fischverein,
laden Euch gern zum Sommerfest ein.
Am 15.06.2013 um 15.00 Uhr beim Brunnen, beginnt es mit Kaffee und Kuchen – ab 17.00 Uhr auch mit frischem Fisch – gegrilltes kommt auch auf den Tisch.
Getränke gibts für Groß und Klein, doch das soll nicht alles sein.
Auch an die Kinder ist gedacht, es werden ein paar Spiele gemacht.
Egal, ob Angler oder Gast, wer nicht erscheint, hat viel verpasst.

Auf Euer Kommen freuen sich,
Die Angelfreunde Bibartgrund e.V.

Mrz 21

Start in die Saison

Nun ist es ja mal gut mit dem Winter und wie jedes Jahr gibt es mal den ersten Blick in den Angelkasten und auf die Angeln. Jetzt geht es dem einen oder anderen wie mir “ich hatte doch den Koffer eingeräumt …. die Angeln sauber in die Taschen verpackt und den Kescher zum Lüften an den Hacken gehängt!” Nun was mein Blick in den Koffer zeigt, dass da wohl in der Zeit wo es mir zu kalt war, jemand mit meinen Sachen Angeln war ;).

Nun ich denke, dass es nicht nur mir so geht, aber ein wenig Wartung sollten wir doch an unserer Ausrüstung auch Investieren. (Man soll´s nicht glauben ich hatte sogar noch nen Boilie am Vorfach… Kopfschüttel …. :D)

So aber Genug von mir, Dinge die man mal vor Antritt des Angelns Prüfen bzw. tun kann:

– Angelkoffer aufräumen, Wirbel, Hacken und sonstige Kleinteile Prüfen ggf. Auffüllen.
– Messer schärfen
– Vorfächer binden oder welche aus dem Handel besorgen. Kleiner Tipp legt euch ein Styropor oder eine         Heizungsrohrdämmung länge ca. 20 cm und mit Stahlstiften alle 1,5 cm Abstand zum aufbewahren der benutzten Vorfächer mit rein. (Später ist kein Platz mehr 😉 )
– Den Käscher auf Löcher Prüfen und ein paar spritzer Silikonöl auf die Teleskopstange helfen Wunder.
– Bei der Angel die Spule abschrauben und auch die Mechanik mal mit Öl oder Silikonöl gängig machen.
– Natürlich auch gleich die Schnur Prüfen Monophile sollte nicht Rau oder mit einem dynamischen Eigenleben von der Rolle springen. (Ich wechsel die Monodeckschnur immer alle 2 Jahre)
– Angelringe mal anschauen ob alle Gleitringe noch da sind, Steckruten vertragen auch einen Spritzer Silikonöl, auf den Verbindungsstücken, wische diese allerdings mit einem weichem Tuch wieder ab so wäre auch das Sauber.
– Angelschein und Gewässererlaubniskarten suchen und ggf. in den Koffer damit.
– Auto, Fahrrad, Roller,…. Beladen und schon kann es zum ersten Fisch gehen.

Wir wünschen euch eine Prima Saison und in diesem Sinne.

Petri Heil
Angelfreunde Bibartgrund .e.V.
Stefan

Bewertung

Status

Hallo, habe euch ein Bewertungssystem mit eingebunden, so kann jeder seinen Beitrag zu unserer Seite einbringen. Ich werde mich mehr für Bereiche einsetzen die hohe Bewertungen bekommen haben. Ebenfalls lasse ich ab und an mal nur eine Zeile mit einer Idee stehen, die erst nach euren guten Bewertungen umgesetzt werden.

Abstimmen kann jeder Besucher, es Bedarf keiner Anmeldung.
Petri Heil
Stefan

Spiele

Status

Hallo,

Im Bereich Service sind nun Spiele für euch für den Fall, das es dem einen oder anderen mal langweilig sein sollte, bzw. wenn dass Wetter mal nicht passt.
“Wobei es am Wetter nicht liegen sollte, da gibt es ja Kleidung die Warm oder/und Trocken hält :)”

Feb 23

Fisch des Jahres 2013 – Die Forellen

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Angler Verband (DAV), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) die Forelle zum Fisch des Jahres 2013 gewählt.

Die zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) zählende Forelle gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Je nach Lebensweise unterscheidet man drei verschiedene Formen der gleichen Art: Die Bachforelle, die in der Regel ständig in Fließgewässern lebt, die Seeforelle, die in Süßwasserseen vorkommt, zum Laichen aber in die Zuflüsse aufsteigt, und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt und in Lebensweise und Verhalten dem atlantischen Lachs ähnlich ist. Im Meer hält sie sich bevorzugt in Küstennähe auf und steigt zum Laichen in Flüsse bis hin zu kleinen Bächen auf. Auf der Basis neuerer genetischer Erkenntnisse wird auch die These dreier verschiedener Arten diskutiert.

Je nach Lebensraum in den verschiedenen Gewässern entwickeln sich diese Fische unterschiedlich in Größe und Färbung und weiteren Merkmalen. Ausgewachsene Meer- und Seeforellen erreichen, im Gegensatz zu der verhältnismäßig kleinen Bachforelle (20-60 cm und 0,5-2 kg), meist eine Länge von 80–100 cm und ein Gewicht von 10-15 kg. Die drei Ökotypen sind problemlos kreuzungsfähig.

Forellen haben einen spindelförmigen, seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Der Kopf ist relativ groß. Das endständige Maul reicht bis hinter das Auge und weist kräftige Zähne auf. Die Färbung der Forellen ist äußerst vielfältig und variiert sowohl zwischen den drei Formen der Forelle als auch zwischen einzelnen Populationen eines Ökotyps. Bachforellen haben eine gelbliche Grundfärbung und einen dunkel bräunlichen Rücken. Sie weisen meist rote, hell umrandete Tupfen auf. Dieses Merkmal unterscheidet sie von den See- und den Meerforellen, deren Schuppenkleid silbrig glänzt und mit schwarzen x- oder punktförmigen Flecken übersät ist. Die Meerforelle ist dem Lachs sehr ähnlich. Alle Jungtiere sind auf den Körperseiten dunkel gebändert.

Foto Bachforelle/Seeforelle: A. Hartl; Foto Meerforelle: F. Hecker
Quelle: Verband Deutscher Sportfischer e. V.
http://www.fv-mfr.de/Fischereiverband_Mittelfranken/Fisch_des_Jahres.html